Long Baits Blog-Life #waitfortheweather

Das die Wetterbedingungen teilweise zu Erfolg und Misserfolg entscheidend beitragen wissen wir bereits. Der Wechsel nach einem langen Hochdruckgebiet auf ein Tiefdruckgebiet kann oft einen wahren Fressrausch auslösen. Genau auf diese Wetterbedingungen hat unser Teamangler Sebastian Dünow im Frühjahr gewartet und gleich ordentlich abkassiert!

Planlos losziehen? Nicht mit mir!

Es ist Ende Mai und wir läuten eine extrem heiße Phase des Jahres ein, denn die ersten wärmeren Tage und Nächte bringen unsere Freunde wieder richtig in Bewegung. Mir ist es gerade jetzt wichtig perfekt vorbereitet zu sein. Das betrifft die Platzwahl, mein Futter und meine Montagen, denn nur wenn ich vorher genau weiß was ich tun will, dann kann ich meine Zeit effektiv nutzen. Erst vor kurzem hatten wir ziemlich langes Hochdruckgebiet mit warmen Tagen und milden Nächten und ich wartete auf den Wetterumschwung. Es sollte ordentlich Wind kommen und der Luftdruck fallen. Ich war mir fast sicher, dass die Fische fressen würden. 

Ich sitze dort wo die Fische sind.

Effektivität als Essenz bei Zeitmangel!

Mir blieb nicht viel Zeit, denn ich musste am Folgetag wieder arbeiten. Als ich an meinem Platz ankam konnte ich direkt Fische lokalisieren. Sie waren genau in der Bucht, die ich mir vorher schon angeschaut hatte. Bevor ich mein Zelt aufbaute, schnappte ich mir eine Rute mit einem Pop Up und versuchte einen der aktiven Fische zu fangen. Das lief allerdings alles andere als nach Plan… Also begann ich umzudenken und befütterte zwei Spots, an denen Fische sprangen, mit 16mm und 20mm Spicy Boilies. Tatsächlich schienen die Fische direkt darauf anzuspringen, denn ich konnte in der Nacht 4 Fische fangen, was an diesem Gewässer nicht allzu häufig passiert. Auch wenn der See gerade mal circa 6ha Wasserfläche besitzt, habe ich so etwas bisher selten erlebt. Alles schien perfekt gelaufen zu sein und ich war gedanklich bereits am einpacken.

Der Spicy in 20mm brachte mir einige Fische.

In die Falle getappt!

Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass ich an diesem Gewässer mit drei Ruten fischen darf und damit extrem flexibel bin. Während ich mit zwei Ruten auf Futter gefischt habe, habe ich die dritte Rute weit abseits an einen im Wasser stehenden Busch gelegt. In der Hoffnung auf einen Ausnahmefisch legte ich dort einen Single Hookbait an einem Multirig ab, der mir kurz vor Toreschluss noch einen Dauerton beschaffte. Manchmal soll man eben auf sein Bauchgefühl hören und sich davon leiten lassen. Mir hat es nämlich einen der top Fische aus dem Gewässer verschafft, der auf den Kopf genau 20kg auf die Waage brachte und bis dato der schwerste Fisch in 2020 ist. 

Ein alter uriger Fisch, der auf den Kopf genau 20kg auf die Waage brachte.

Planung ist der Schlüssel zum Erfolg!

Ich weiß, dass es wahrscheinlich vielen so geht wie mir. Durch die Arbeit bleiben mir oft nur kleine Zeitfenster zum Angeln. Großartige Vorbereitungen der Futterplätze schaffe ich meistens kaum und so muss ich flexibel bleiben, das Wetter und die Gewässer beachten.

Um den gewünschten Erfolg zu erzielen, setze ich mich meistens dorthin, wo es nicht so einfach zugänglich ist. Das ist meine Komfortzone.

In diesem Sinne habe ich einen entscheidenden Tipp für euch:

Wer bereits gedanklich vorbereitet in eine Session geht, wird über Dauer deutlich erfolgreicher Angeln!

Tight Lines,

Euer Basti

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